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Diabetes mellitus und metabolisches Syndrom

Indikationsbezogene Mikronährstoff-Mischungen

Diabetes mellitus ist eine chronische Störung des Glucose Stoffwechsels mit erhöhten Blutglucosewerten infolge einer gestörten Insulinproduktion oder Insulinwirkung.

Wir unterscheiden  zwischen Diabetes mellitus Typ 1 mit absolutem Insulinmangel und Diabetes mellitus Typ 2 mit einer unzureichenden Wirkung des Insulins bei gestörter, vielfach übermäßiger Insulinsekretion. Eine entsprechende genetische Disposition führt zusammen mit Adipositas als auslösendem Faktor zur Manifestation der Erkrankung.

Vom metabolischen Syndrom spricht man wenn abdominale Adipositas, Insulinresistenz mit begleitender Hyperinsulinämie, Dyslipoproteinämie und arterielle Hypertonie zusammen kommen.

Die frühzeitige und langfristige Substitution antioxidativ wirksamer und den Kohlenhydratstoffwechsel regulierender Mikronährstoffe ist bei Diabetes mellitus wichtig.

In der Entstehung der diabetischen Mikro- und Makroangiopathie spielt oxidativer Stress eine zentrale Rolle. Die sind nachweisbar in erhöhten Spiegeln zytotoxischer Lipidperoxidationsprodukte (MDA, HNE).

Die VitaminC-, Vitamin E- und Glutathionspiegel im Plasma sowie das intrazelluläre Verhältnis von Ascorbinsäure zu Dehydroascorbinsäure sind signifikant niedrig.

Eine Erhöhung des Vitamin C-Plasmaspiegels reduziert somit das Risiko einer nicht diagnostizierten Hyperglykämie signifikant.

Bei Typ-2-Diabetikern verringert Vitamin E die Thrombozytenaggregation und hemmt somit die für Folgeschäden verantwortliche Proteinkinase C-abhängige Signalübertragung am Gefäß- und Nervensystem. Eine Hemmung der Proteinglykosilierung und Verbesserung der Insulinresistenz sowie der Nierenfunktion wird ebenfalls beschrieben.

Coenzym Q10 optimiert kardiale Bioenergetik, reduziert Lipidperoxidation und verbessert Endothelfunktion. Erhöhte Blutdruckwerte können durch Coenzym Q10 gesenkt werden. Bei Therapie mit Statinen unbedingt an Q10-Supplementierung denken.

Die B-Vitamine spielen als Coenzyme eine zentrale Rolle im Kohlenhydrat-, Protein- und Lipidstoffwechsel. Zum einen ein erhöhter Bedarf durch die Stoffwechsellage, zum anderen ein erhöhter Verlust durch Ausscheidung.

Folsäuremangel führt zu Störungen im Abbau der gefäß- und neurotoxischen Aminosäure Homocystein.

Diabetes mellitus ist infolge Glucosurie häufig mit Magnesiummangel verbunden.

Eine schlechte Versorgung mit Zink kann die Glucosetoleranz und die Insulinsensivität beeinträchtigen sowie Insulinresistenz steigern. Eine Neigung zu Hautpilzinfektionen, gesteigerte Infektanfälligkeit sowie Wundheilungsstörungen können ein Hinweis auf zu wenig Zink sein.

Chrom potenziert zelluläre Insulinwirkung über die Aktvierung des Chrombindenden Oligopeptids Chromodulin, das nach Bindung an den Insulinrezeptor die Weiterleitung des Insulinsignals ins Zellinnere ermöglicht. Alle insulinabhängigen Stoffwechselprozesse sind auf Chrom angewiesen.

Diabetiker können durch den Einsatz von Omega-3-Fettsäuren von deren lipidsenkende, antithrombotische und endothelprotektive Eigenschaften profilieren.

Nicotinsäure zählt zu den wirksamsten Arzneimitteln zur Erhöhung des HDL- Cholesterins.

Die Gabe von Alpha- Liponsäure führt zu einer deutlichen Verbesserung der neuropathischen Symptome (Schmerzen, Brennen) und der Nervenleitgeschwindigkeit.

Eine Optimierung der Mikronährstoffversorgung bei Diabetes durch Ausfüllen des Fragebogens oder durch unsere „Diabetes-Vitalstoffmischung“ bei my-mikronaehrstoffe trägt dazu bei damit es Ihnen besser geht.

Scheuen Sie sich nicht mich anzurufen. Ich freue mich auf einen Besuch vor Ort oder online in unserer Versandapotheke www.tablettenfuchs.de.

Herzlichst
Ihr Udo Laskowski